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Almería liegt in Spanien, an der andalusischen Mittelmeerküste. Die
einzelnen Stadtviertel unterscheiden sich stark. Im Westen leben
Zigeuner, insbesondere im Viertel La Chanca (Die Chance), teilweise in
vom Staat errichteten Sozialwohnungen, teilweise in Wohnhölen in den Berghängen. Die Universität der Stadt ist 1993 gegründet worden
mit einem komplett neu errichteten Campus außerhalb der Stadt. Durch
die 15.000 Studenten, die vor allem in den Vierteln im Osten und im
Zentrum der Stadt wohnen, ist die Stadt stark studentisch geprägt. Die
Stadt ist lange Zeit wirtschaftlich rückständig gewesen. Derzeit boomt
sie aber auf Grund verbesserter Verkehrsanbindungen, Subventionen, der
Touristenorte Roquetas del Mar , Aguadulce, Vera oder Cabo de Gata , sowie der landwirtschaftlichen Produktion.
Die Alcazaba
ist eine auf einem Hügel gelegene maurische Festung, von der aus man
die ganze Stadt überblicken kann. Ihr Bau wurde 955 auf Veranlassung
von Abd ar-Rahman III, während das Kalifat von Córdoba bestand, begonnen. Die Arbeiten wurden während der Regierungszeit von Hairán,
der König des Kleinreichs Almería war, im 11. Jahrhundert beendet. Die
Festung besteht aus drei Bezirken. Hervorzuheben sind der
Huldigungsturm, der Turm der Gerechtigkeit und der Turm der Spiegel,
das Bollwerk El Espolón sowie die von den Christen errichtete Kapelle
San Juan Evangelista und der Warttum Torre de la Vela. Von der Festung
gehen starke, durch Türme befestigte Verteidigungsmauern aus, die sich
durch das Tal La Hoya bis zum Hügel San Christobal ziehen. Die Festung
ist im Laufe der Jahrhunderte von den jeweiligen Herrschern der Stadt
immer weiter gebaut worden, so dass auch Teile der Alcazaba durch
christliche Architektur geprägt sind. |