Was bei Häusern mit Vorleben zu beachten ist
14.02.2011, 10:18 Uhr | dpa-tmn
Der Traum vom Eigenheim muss nicht zwingend mit Baustress verbunden sein. Gebrauchte, ältere Immobilien gibt es stressfreier und mit vielen Vorteilen: Sie stehen oft in gefragten Lagen, verfügen über eingewachsene Gärten und können günstiger sein als ein Neubau. Der Kauf will aber gut überlegt und durchgerechnet sein, die Immobilie muss auf Baumängel und Altersschäden geprüft werden.
Am Beginn der Immobiliensuche steht - wie beim Neubau - die Frage nach dem "Was will ich?", "Was brauche ich?" und "Wird meine Familie größer oder kleiner und was dann?" Danach komme die Analyse der Finanzen, sagt Eva Reinhold-Postina vom Verband Privater Bauherrn(VPB) in Berlin. Klarheit über das vorhandene Budget mache es einfacher, gezielt Ausschau zu halten. Auch lassen sich so Enttäuschungen - etwa darüber, dass das Budget am Ende nur für eine Doppelhaushälfte, nicht aber für den Traum-Bungalow reicht - von vornherein vermeiden.
Für die Suche nach dem neuen Zuhause sollten mindestens sechs Monate eingeplant werden. Erste Hinweise auf Objekte gibt es etwa im Internet und in Zeitungsinseraten. Auch Nachfragen im Bauamt und in der Nachbarschaft sind hilfreich und kostenlos. Bei Maklern wird eine Provision fällig. Wer dennoch einen Makler einschalten wolle, sollte sich in dessen Kundenkartei aufnehmen lassen, rät Dirk Wohltorf, Vorsitzender des Immobilienverbands Deutschland (IVD) in Berlin-Brandenburg. Vorgemerkte Kunden würden oft mit anderen Angeboten bedient als solche, die per Internet Exposés anforderten.









